Ein Stadion für alle. Eine App für alle.

Mit der FohlenApp schafft Borussia mehr als Infos. Eine Plattform, die alle mitnimmt - dank klaren Accessibility-Maßnahmen für motorische, visuelle und kognitive Barrieren. Das Ergebnis: bessere Orientierung, weniger Support, echte Teilhabe. Für jeden Fan. Immer.

Client
Borussia Mönchengladbach
Testkriterien
BITV & WCAG 2.2
Findings
52

Keine Floskeln, keine Buzzwords. Nur das, was wirklich liefert.

  • -17 %

    weniger Support-Aufwand
  • +25 %

    höhere Interaktionsrate
  • +36 %

    höhere User-Retention
  • höhere Checkout-Conversion

Barrieren abgebaut. Funktionen aufgebaut.

Skalierbare Textgröße

Die UI muss bei großer Schrift stabil bleiben, doch bei 200 % brach das Layout und Texte wurden abgeschnitten.

  • Mindestschriftgrößen in der Design Library definiert
  • „Großer Text“-Alternative (200 %) gestaltet
  • Responsives Layout für Skalierung optimiert

Untertitel-Integration

Videos sollen ohne Ton verständlich sein, aber fehlende Untertitel schlossen gehörlose Nutzer:innen aus.

  • Untertitel in den App-Player integriert
  • Umsetzung für iOS und Android vereinheitlicht

Alt-Texte für Bedienelemente, Grafiken & Objekte

Screenreader brauchen klare Beschreibungen, doch fehlende/uneinheitliche Alt-Texte machten Funktionen unsichtbar.

  • Alt-Texte für alle UI-Elemente definiert und integriert
  • CMS-Daten um Alt-Texte erweitert
  • Alt-Texte in alle App-Versionen durchgereicht
Fokussiertes Kalender-Icon im Spielkarten-Header mit zugehörigem Screenreader-Alt-Text zum Eintragen des Spieltermins in den Kalender.

Farbcodierte Informationen verständlich machen

Infos dürfen nicht nur über Farbe laufen, aber wichtige Hinweise waren rein farblich codiert.

  • Farbhinweise mit Text oder Icons ergänzt
  • Kontraste geprüft und für Graustufen optimiert
  • Eindeutigkeit auch ohne Farbe gesichert
UI-Design der FohlenApp im Dark Mode. Das Dashboard (links) nutzt kontraststarke Buttons und eindeutige Icons für eine farbunabhängige Navigation. In der Tabellenansicht (rechts) werden Informationen barrierefrei aufbereitet: Platzierungsänderungen sind durch Form-Icons (Pfeile) statt nur durch Farbe markiert, und statistische Diagramme werden durch Text-Labels (S/U/N) ergänzt, um volle Verständlichkeit auch ohne Farbwahrnehmung zu garantieren.
Christian Blank

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Barrieren erkannt. Und beseitigt.

  1. 🧱

    Bestandsaufnahme mit Tiefgang

    52 von 74 relevanten Prüfschritten zeigten Optimierungspotenzial.
  2. 🛠️

    Fast jeder zweite Check verdient einen Feinschliff

    48 % der Prüfschritte fehlte vorerst noch die nötige Tiefe.
  3. 📋

    Strukturierter Fahrplan für Development & Design

    40 Prüfschritte lagen im Development, 13 im Design.
  4. 🔠

    Layout-Chaos bei Skalierung.

    Sobald Nutzer die Schrift vergrößerten, brach das Interface. Das schließt visuell eingeschränkte Personen aus.
  5. 🎧

    Content ohne Kontext.

    Ohne Textalternativen für FohlenTV & Co. war hochwertiger Video-Content für gehörlose Menschen unzugänglich.
  6. 📊

    Daten-Dschungel für Screenreader.

    Statistische Highlights und Ligatabellen waren semantisch nicht aufbereitet. Für assistive Technologien waren diese Infos nicht interpretierbar.
  7. 🧏

    Exklusive Audio-Kanäle.

    Es fehlten UI-Elemente für alternative Audiokanäle z. B. bei Highlight-Videos oder Spielberichten.
  8. 🔖

    Fehlende Navigations-Hierarchie.

    Ohne klare Struktur verlieren Nutzer die Orientierung. Das sorgt für Frust, hohe Absprungraten und Support-Aufwand.
  9. 🔘

    Assets ohne Aussagekraft.

    Ohne sprechende Alt-Texte für Icons und Bilder wird die App-Bedienung für Screenreader-Nutzer zum Ratespiel.

Accessibility ist kein Add-On. Sondern Teil des Plans.

_Schon: Gewusst/*

Barrierefreiheit basiert nicht auf Bauchgefühl – sondern auf klaren Standards.

  • WCAG 2.2

    Die Web Content Accessibility Guidelines (W3C) sind der internationale Standard für barrierefreie digitale Produkte.
    Sie beschreiben, wie Inhalte gestaltet sein müssen, damit sie für alle nutzbar sind – basierend auf vier Prinzipien:
    Wahrnehmbarkeit. Bedienbarkeit. Verständlichkeit. Robustheit.

  • BITV 2.0

    Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung regelt in Deutschland, wie digitale Barrierefreiheit konkret umzusetzen ist. Sie überträgt die WCAG-Kriterien in nationales Recht und legt fest, welche Anforderungen öffentliche Stellen erfüllen müssen. Damit wird Barrierefreiheit rechtlich verbindlich und überprüfbar.

  • EN 301 549

    Die europäische Norm EN 301 549 beschreibt technische Anforderungen an barrierefreie IT-Produkte und digitale Services. Sie bildet die Grundlage für Prüfungen, Beschaffung und Marktüberwachung auf EU-Ebene. So sorgt sie für einheitliche Standards und klare Bewertungs-kriterien in allen Mitgliedsstaaten.

_Jetzt starten/*

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